Website selber machen oder machen lassen?
Ehrliche Entscheidungshilfe
Die wichtigste Frage vor deinem Web-Projekt. Hier bekommst du eine ehrliche Antwort, keine Verkaufsmasche.
Die wichtigste Frage bei der Planung einer Website ist oft auch die schwierigste: „Soll ich das selbst machen oder jemanden beauftragen?“ Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur dein Budget, sondern auch die Zeit, die du investierst und letztendlich, wie professionell deine Website aussieht und funktioniert.
Die drei Wege zur Website
Es gibt grundsätzlich drei Optionen wenn du eine neue Website brauchst. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, und welcher Weg der richtige für dich ist, hängt von deiner Situation ab.
Baukasten
- Drag & Drop Editor
- Hunderte Templates (fertige Design-Vorlagen)
- Schnell online
- Begrenzte Anpassung
- SEO-Limits (eingeschränkte Google-Sichtbarkeit)
- Monatliche Gebühren
Freelancer
- Individuelles Design
- Direkter Ansprechpartner
- Volle SEO-Kontrolle (deine Seite wird bei Google gefunden)
- Code gehört dir
- Flexibel erweiterbar
- Persönliche Betreuung
Agentur
- Großes Team dahinter
- Projektmanagement
- Hoher Overhead (viele Zusatzkosten für Büro, Personal, Verwaltung)
- Wechselnde Kontaktpersonen
- Längere Zeitpläne
- Ideal für Konzerne
Was kostet was?
Die Einstiegskosten sind unterschiedlich. Aber Vorsicht: Die erste Investition ist nur ein Teil der Rechnung. Was wirklich zählt, sind die Gesamtkosten über 3 bis 5 Jahre.
Langfristig ist ein Freelancer oft sogar günstiger als ein Baukasten – klingt komisch, stimmt aber. Ein detailliertes Rechenbeispiel mit echten Zahlen findest du in meinem Artikel Was kostet eine Website 2026?
Zeitaufwand: Realistisch betrachtet
Der größte versteckte Kostenfaktor ist deine Zeit. Wie viele Stunden wirst du investieren? Und ist deine Zeit als Unternehmer vielleicht wertvoller als du denkst?
| Weg | Zeitaufwand | Was du investierst |
|---|---|---|
| Baukasten | 20 bis 40 Stunden | Eigene Einarbeitung, Design, Texte, SEO (Google-Optimierung) |
| Freelancer | 2 bis 6 Wochen | Briefing, Feedback-Runden, Content liefern |
| Agentur | 4 bis 12 Wochen | Workshops, Abstimmungsrunden, Freigaben |
Beim Baukasten sparst du kein Geld, du tauschst es gegen deine eigene Zeit. Und diese Zeit ist als Unternehmer meistens wertvoller als du denkst.
Was kannst du wirklich selbst?
Nicht jedes Projekt ist gleich. Manche Aufgaben kannst du problemlos selbst übernehmen, andere brauchen einen Profi. Hier ist eine ehrliche Einschätzung.
Das geht gut allein
- Einfacher Blog oder persönliche Seite
- Hobby-Projekt ohne kommerzielle Ziele
- Erste Visitenkarte im Netz
- Testseite für eine Geschäftsidee
Hier brauchst du einen Profi
- Professionelle Firmenpräsenz
- Online-Buchungssystem
- Suchmaschinenoptimierung die funktioniert
- Individuelle Funktionen und Formulare
- Conversion-optimiertes Design (Besucher werden zu Kunden)
Wann welcher Weg der richtige ist
Baukasten reicht wenn...
- Du ein Hobby-Projekt startest
- Du nur eine digitale Visitenkarte brauchst
- Dir Design und SEO (Auffindbarkeit bei Google) nicht so wichtig sind
- Du Zeit hast dich einzuarbeiten
Freelancer ist die beste Wahl wenn...
- Du ein kleines oder mittleres Unternehmen führst
- Du bei Google gefunden werden willst
- Du individuelle Anforderungen hast (Buchungssystem, Kontaktformular)
- Du einen festen Ansprechpartner willst
- Du langfristig flexibel bleiben möchtest
Ein echtes Beispiel? Schau dir an wie ich diese Tattoo- und Beauty-Website mit Buchungssystem umgesetzt habe.
Agentur macht Sinn wenn...
- Dein Unternehmen mehr als 50 Mitarbeiter hat
- Du komplexe Systeme brauchst (z.B. internes Firmennetzwerk oder Anbindung an Warenwirtschaft)
- Du ein festes Marketing-Team hast das die Agentur steuert
- Budget keine primäre Rolle spielt
Die versteckten Kosten
Viele Menschen unterschätzen die versteckten Kosten bei Baukastensystemen. Sie sehen nur die monatliche Gebühr und denken das wäre die ganze Geschichte. Das ist es aber nicht.
Monatliche Gebühren laufen endlos. Du mietest, du besitzt nicht. Nach 5 Jahren hast du 1.000 Euro oder mehr ausgegeben und besitzt immer noch nichts.
Premium-Templates (bessere Design-Vorlagen) kosten extra (50 bis 150 Euro). Plugins (Zusatzfunktionen) für Buchung, Shop, Newsletter nochmal 10 bis 30 Euro/Monat. Domain-Weiterleitung statt eigenes Hosting: du bist abhängig vom Baukasten. Google-Optimierung ist stark eingeschränkt. Und wenn du zu einem anderen System wechseln willst? Meistens von vorne anfangen.
Bei einem Freelancer zahlst du einmal und besitzt alles. Hosting und Domain liegen bei 80 bis 150 Euro im Jahr. Das war's. Kein Vendor Lock-in (du bist nicht an einen Anbieter gebunden), kein monatliches Abonnement.
Mein ehrlicher Rat
Wenn deine Website mehr als eine Visitenkarte sein soll, lass sie von jemandem bauen der das jeden Tag macht. Du sparst am Ende mehr als du denkst.
Für Hobby-Projekte und Test-Websites? Ein Baukasten ist völlig in Ordnung. Du bekommst schnell etwas online, das funktioniert. Aber für ein ernsthaftes Unternehmen solltest du mit einem Freelancer zusammenarbeiten. Warum?
Ein Freelancer kostet vielleicht 800 Euro mehr als ein Baukasten über 3 Jahre. Aber du bekommst dafür eine Website die 24/7 für dich arbeitet, in Google gefunden wird, keine monatlichen Gebühren hat und nicht an einen Anbieter gebunden ist. Das ist ein Investment, keine monatliche Miete.
Unsicher welcher Weg für dich passt? Schreib mir und wir finden es in 15 Minuten raus. Kostenlos, unverbindlich.
Häufige Fragen
Kann ich eine professionelle Website wirklich selbst erstellen?
Was kostet es eine Website machen zu lassen?
Wie finde ich einen guten Freelancer?
Lohnt sich eine Website für kleine Unternehmen überhaupt?
Was ist besser: WordPress oder eine individuelle Website?
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