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Website selber machen oder machen lassen?
Ehrliche Entscheidungshilfe

Die wichtigste Frage vor deinem Web-Projekt. Hier bekommst du eine ehrliche Antwort, keine Verkaufsmasche.

Die wichtigste Frage bei der Planung einer Website ist oft auch die schwierigste: „Soll ich das selbst machen oder jemanden beauftragen?“ Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur dein Budget, sondern auch die Zeit, die du investierst und letztendlich, wie professionell deine Website aussieht und funktioniert.

Die drei Wege zur Website

Es gibt grundsätzlich drei Optionen wenn du eine neue Website brauchst. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, und welcher Weg der richtige für dich ist, hängt von deiner Situation ab.

Baukasten

0 bis 30 €/Monat
  • Drag & Drop Editor
  • Hunderte Templates (fertige Design-Vorlagen)
  • Schnell online
  • Begrenzte Anpassung
  • SEO-Limits (eingeschränkte Google-Sichtbarkeit)
  • Monatliche Gebühren

Agentur

3.000 bis 15.000 €
  • Großes Team dahinter
  • Projektmanagement
  • Hoher Overhead (viele Zusatzkosten für Büro, Personal, Verwaltung)
  • Wechselnde Kontaktpersonen
  • Längere Zeitpläne
  • Ideal für Konzerne

Was kostet was?

Die Einstiegskosten sind unterschiedlich. Aber Vorsicht: Die erste Investition ist nur ein Teil der Rechnung. Was wirklich zählt, sind die Gesamtkosten über 3 bis 5 Jahre.

0–30 €
Baukasten / Monat
500–3.000 €
Freelancer einmalig
3.000–15.000 €
Agentur einmalig

Langfristig ist ein Freelancer oft sogar günstiger als ein Baukasten – klingt komisch, stimmt aber. Ein detailliertes Rechenbeispiel mit echten Zahlen findest du in meinem Artikel Was kostet eine Website 2026?

Zeitaufwand: Realistisch betrachtet

Der größte versteckte Kostenfaktor ist deine Zeit. Wie viele Stunden wirst du investieren? Und ist deine Zeit als Unternehmer vielleicht wertvoller als du denkst?

WegZeitaufwandWas du investierst
Baukasten20 bis 40 StundenEigene Einarbeitung, Design, Texte, SEO (Google-Optimierung)
Freelancer2 bis 6 WochenBriefing, Feedback-Runden, Content liefern
Agentur4 bis 12 WochenWorkshops, Abstimmungsrunden, Freigaben

Beim Baukasten sparst du kein Geld, du tauschst es gegen deine eigene Zeit. Und diese Zeit ist als Unternehmer meistens wertvoller als du denkst.

Was kannst du wirklich selbst?

Nicht jedes Projekt ist gleich. Manche Aufgaben kannst du problemlos selbst übernehmen, andere brauchen einen Profi. Hier ist eine ehrliche Einschätzung.

Das geht gut allein

  • Einfacher Blog oder persönliche Seite
  • Hobby-Projekt ohne kommerzielle Ziele
  • Erste Visitenkarte im Netz
  • Testseite für eine Geschäftsidee

Hier brauchst du einen Profi

  • Professionelle Firmenpräsenz
  • Online-Buchungssystem
  • Suchmaschinenoptimierung die funktioniert
  • Individuelle Funktionen und Formulare
  • Conversion-optimiertes Design (Besucher werden zu Kunden)

Wann welcher Weg der richtige ist

Baukasten reicht wenn...

  • Du ein Hobby-Projekt startest
  • Du nur eine digitale Visitenkarte brauchst
  • Dir Design und SEO (Auffindbarkeit bei Google) nicht so wichtig sind
  • Du Zeit hast dich einzuarbeiten

Freelancer ist die beste Wahl wenn...

  • Du ein kleines oder mittleres Unternehmen führst
  • Du bei Google gefunden werden willst
  • Du individuelle Anforderungen hast (Buchungssystem, Kontaktformular)
  • Du einen festen Ansprechpartner willst
  • Du langfristig flexibel bleiben möchtest

Ein echtes Beispiel? Schau dir an wie ich diese Tattoo- und Beauty-Website mit Buchungssystem umgesetzt habe.

Agentur macht Sinn wenn...

  • Dein Unternehmen mehr als 50 Mitarbeiter hat
  • Du komplexe Systeme brauchst (z.B. internes Firmennetzwerk oder Anbindung an Warenwirtschaft)
  • Du ein festes Marketing-Team hast das die Agentur steuert
  • Budget keine primäre Rolle spielt

Die versteckten Kosten

Viele Menschen unterschätzen die versteckten Kosten bei Baukastensystemen. Sie sehen nur die monatliche Gebühr und denken das wäre die ganze Geschichte. Das ist es aber nicht.

Was viele beim Baukasten vergessen

Monatliche Gebühren laufen endlos. Du mietest, du besitzt nicht. Nach 5 Jahren hast du 1.000 Euro oder mehr ausgegeben und besitzt immer noch nichts.

Premium-Templates (bessere Design-Vorlagen) kosten extra (50 bis 150 Euro). Plugins (Zusatzfunktionen) für Buchung, Shop, Newsletter nochmal 10 bis 30 Euro/Monat. Domain-Weiterleitung statt eigenes Hosting: du bist abhängig vom Baukasten. Google-Optimierung ist stark eingeschränkt. Und wenn du zu einem anderen System wechseln willst? Meistens von vorne anfangen.

Bei einem Freelancer zahlst du einmal und besitzt alles. Hosting und Domain liegen bei 80 bis 150 Euro im Jahr. Das war's. Kein Vendor Lock-in (du bist nicht an einen Anbieter gebunden), kein monatliches Abonnement.

Mein ehrlicher Rat

Wenn deine Website mehr als eine Visitenkarte sein soll, lass sie von jemandem bauen der das jeden Tag macht. Du sparst am Ende mehr als du denkst.

Für Hobby-Projekte und Test-Websites? Ein Baukasten ist völlig in Ordnung. Du bekommst schnell etwas online, das funktioniert. Aber für ein ernsthaftes Unternehmen solltest du mit einem Freelancer zusammenarbeiten. Warum?

Ein Freelancer kostet vielleicht 800 Euro mehr als ein Baukasten über 3 Jahre. Aber du bekommst dafür eine Website die 24/7 für dich arbeitet, in Google gefunden wird, keine monatlichen Gebühren hat und nicht an einen Anbieter gebunden ist. Das ist ein Investment, keine monatliche Miete.

Unsicher welcher Weg für dich passt? Schreib mir und wir finden es in 15 Minuten raus. Kostenlos, unverbindlich.

Häufige Fragen

Kann ich eine professionelle Website wirklich selbst erstellen?
Technisch ja, mit einem Baukasten. Aber „professionell“ heißt mehr als nur online sein. Google-Sichtbarkeit, Ladezeit, Barrierefreiheit (dass auch Menschen mit Einschränkungen die Seite nutzen können), Conversion-Optimierung (dass Besucher zu Kunden werden) – das lernt man nicht an einem Wochenende. Für eine echte Firmenpräsenz lohnt sich ein Profi.
Was kostet es eine Website machen zu lassen?
Beim Freelancer ab 500 Euro für eine einfache Seite, 1.200 bis 3.000 Euro für eine Business-Website. Bei Agenturen startet es meistens bei 3.000 bis 5.000 Euro. Detaillierte Preise findest du in meinem Kosten-Artikel.
Wie finde ich einen guten Freelancer?
Schau dir das Portfolio an. Sind echte Projekte zu sehen, die du besuchen kannst? Gibt es transparente Preise? Erklärt der Freelancer was er macht oder versteckt er sich hinter Fachbegriffen? Vertrauen entsteht durch Transparenz.
Lohnt sich eine Website für kleine Unternehmen überhaupt?
Absolut. 70 Prozent der Kunden suchen heute online bevor sie kaufen. Ohne Website existierst du für diese Kunden nicht. Eine gute Website arbeitet 24/7 für dich, auch wenn du schläfst.
Was ist besser: WordPress oder eine individuelle Website?
Kommt drauf an. WordPress ist gut für Blogs und Standard-Websites. Für individuelle Anforderungen baue ich lieber maßgeschneidert. Weniger Sicherheitsrisiken, schnellere Ladezeiten, kein Plugin-Chaos (Plugins sind Zusatzprogramme die oft Probleme verursachen).

Unsicher? Lass uns reden

Du weißt jetzt welche Optionen du hast. Lass uns in 15 Minuten besprechen welcher Weg für dein Projekt der richtige ist.

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